Weltpolitik

Dissidenten leben gefährlich - Systemkritiker

Mit dem DDR-Regime war Marko Martin von Anfang an auf Konfliktkurs. Zuerst wurde er vom Abitur ausgeschlossen, dann zum Hilfsarbeiter abgestraft. Schließlich ging er als Kriegsdienstverweigerer noch vor der Wende im Herbst 1989 in den Westen. Die Freiheit war dabei sein Fixpunkt.

Vaclav Havel: Erst Dissident, dann Präsident in Prag. SN/APA (epa/Archiv)/FILIP SINGER
Vaclav Havel: Erst Dissident, dann Präsident in Prag.

Drei Jahrzehnte nach "1989" ist weiterhin zu fragen, weshalb es zu diesem "Wunderjahr" hat kommen können. Ein Grund dafür liegt darin, dass die friedliche Revolution vor 30 Jahren in Ostmitteleuropa eine innere Vorgeschichte hatte in Rebellionen, die vom Volksaufstand in der DDR 1953 über den "Prager Frühling" 1968 bis zur Gründung der Gewerkschaft Solidarnosc in Polen 1980 reichten. Kritische Köpfe begehrten gegen die kommunistische Diktatur auf. Dissidenz bedeutete die Abweichung und Abkehr vom herrschenden Dogma.

Der Schriftsteller Marko ...

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Aufgerufen am 24.01.2021 um 11:39 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/dissidenten-leben-gefaehrlich-systemkritiker-80532508