Weltpolitik

Donald Trump, der Richtungslose

Zuerst pfui, dann aber hui: Der US-Präsident hat Peking bisher vorgeworfen,
dass es Amerikas Wirtschaftsinteressen schade. Jetzt heißt es, das enorme Handelsungleichgewicht sei nicht Chinas Schuld.

US-Präsident Donald Trump zeigte sich gut gelaunt beim Staatsdinner in Peking. SN/AP
US-Präsident Donald Trump zeigte sich gut gelaunt beim Staatsdinner in Peking.

Das Muster ist inzwischen bekannt: Je nach seiner Tagesform sieht die Welt einen völlig anderen Donald Trump. In Peking hat er nun seine bisherige Haltung zur chinesischen Handelspolitik geleugnet. Es sei "nicht Chinas Schuld", wenn der Handel aus dem Gleichgewicht geraten sei, sagte Trump am Donnerstag in Peking. Das Land habe halt zum eigenen Nutzen kräftig exportiert. Daran sei auch viel zu loben.

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