US-Wahl 2020

US-Wahl 2020

Das große Duell der alten weißen Männer: Wer gewinnt am 3. November die US-Präsidentschaftswahl: Joe Biden (77) oder Donald Trump (74)?

Die Amtszeit des umstrittenen republikanischen US-Präsidenten Donald Trump neigt sich dem Ende zu. Gelingt dem Immobilien-Milliardär der neuerliche Einzug in das Weiße Haus in Washington? Oder löst ihn der Demokrat Joe Biden ab?

Live-Blog zur US-Wahl

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Der Nahe Osten blickt gespannt auf die Wahl in den USA. Vor allem für den Kronprinzen von Saudi-Arabien wäre ein Machtwechsel schlecht.

Vor den Präsidentschaftswahlen in den USA gibt es in Russland viel Spott und eine pessimistische Debatte: Ist Donald Trump oder Joe Biden das kleinere Übel?

Eine Woche vor der US-Präsidentschaftswahl hat der frühere Amtsinhaber Barack Obama die Anhänger seiner Demokratischen Partei eindringlich zur Stimmabgabe aufgerufen. "Es ist noch eine Woche bis zur wichtigsten Wahl unseres Lebens", sagte der Parteifreund von Präsidentschaftskandidat Joe Biden am Dienstag bei einem Wahlkampfauftritt in Orlando im Bundesstaat Florida. Die Wähler dürften nicht den Fehler der letzten Wahl wiederholen und "faul" sein.

Eine Woche vor der Präsidentenwahl in den USA haben bereits mehr als 69 Millionen Amerikaner ihre Stimme abgegeben. Das entspricht mehr als der Hälfte aller Stimmen, die bei der Wahl vor vier Jahren insgesamt abgegeben wurden, wie am Dienstag aus Daten des "U.S. Elections Project" des Politikwissenschaftlers Michael McDonald von der Universität Florida hervorging. 2016 stimmten der Wahlkommission FEC zufolge rund 137 Millionen Amerikaner ab.

Donald Trump kann diese Wahl immer noch gewinnen, trotz aller Verfehlungen und Ungeheuerlichkeiten. Warum seine Wähler zu ihm halten.

Vor knapp vier Jahren zog Donald Trump ins Weiße Haus ein. Er hatte den Amerikanern viele Versprechen gemacht: eine Mauer, eine boomende Wirtschaft oder neue Handelsverträge. Was hat er gehalten, was nicht?

Im Weißen Haus grassiert das Virus weiter. Betroffen sind mehrere Mitarbeiter des Vizepräsidenten.

Die Amerikaner und ihr veraltetes Wahlrecht. Was wäre, wenn Kongress und Bundesstaaten das alte Wahlmänner-System abgeschafft hätten?

Dass einer der Kandidaten das Wahlergebnis nicht anerkennen könnte, hält Trevor Traina für ausgeschlossen.

Donald Trump hat mit seiner bizarren Persönlichkeit vieles verdeckt. Doch eine grundsätzliche Neuorientierung Amerikas ist auch ohne sein Zutun in Gang.

Obwohl der Präsident seinen Herausforderer ausreden ließ, schaffte er es nicht, die Stimmung zu drehen. Donald Trump bleibt auf Kurs, die Wahlen am 3. November zu verlieren.

Die Rolle der Wirtschaft im US-Wahlkampf. Unter demokratischen Präsidenten läuft die US-Wirtschaft besser. Die Gründe sind unklar.

Trump setzt auf die konservativen, Biden auf die liberalen Gläubigen. Warum im US-Wahlkampf so heftig über Abtreibung gestritten wird und wem das am Ende nützen könnte.

Der frühere US-Präsident Barack Obama hat der Regierung seines Nachfolgers Donald Trump bei der Eindämmung der Corona-Pandemie "Inkompetenz" und das Verbreiten von Falschinformationen vorgeworfen. Viele Menschen in den USA hätten nicht sterben müssen, wenn auch nur "grundlegende" Maßnahmen ergriffen worden wären, sagte der Demokrat am Mittwoch bei einer Wahlkampfveranstaltung.

In Amerikas Vororten wird die Wahl entschieden. Vor allem eine Wählergruppe könnte das Zünglein an der Waage sein: weiße Frauen aus Suburbia. Doch die laufen Donald Trump in Scharen davon.

Die Demokraten liegen zwei Wochen vor der Wahl deutlich vor Donald Trump. Das war 2016 auch so.

2016 gewann Donald Trump mit einem hauchdünnen Vorsprung. Entscheidend sind die ländlichen Gebiete.

Unter Donald Trump ist das Verhältnis zwischen den USA und China erkaltet. Und dennoch steckt in seiner Wiederwahl für Peking eine große Chance.

US-Präsident Donald Trump und sein Wahl-Herausforderer Joe Biden haben sich mit zeitgleichen TV-Auftritten ein Fernduell geliefert. Bei den am Donnerstagabend von rivalisierenden Sendern übertragenen "Town-Hall-Meetings" traten erneut die Gegensätze zwischen den beiden Präsidentschaftskandidaten zutage: Während der Demokrat Biden ruhig und sachlich auf Wählerfragen antwortete, hielt Trump eine wütende Rede zur Verteidigung seiner Amtsführung.

Nicht die genaue Abbildung des Wählerwillens, sondern ein klares Ergebnis war den Gründervätern ein Anliegen.

90 Minuten gähnende Langeweile - von der einzigen Debatte zwischen den Vizepräsidentschaftskandidaten in Utah bleiben eine schwarze Fliege, ein gerötetes Auge des Vizepräsidenten und durchsichtige Trennscheiben in Erinnerung.

In der einzigen TV-Debatte der Vizekandidaten vor der US-Präsidentenwahl hat Kandidatin Kamala Harris das Coronavirus zu einem zentralen Thema gemacht. Für Erheiterung sorgte ein ungebetener Gast auf dem Scheitel des Vizepräsidenten.

Der Zustand von US-Präsident Donald Trump ist nach seiner Rückkehr aus dem Krankenhaus ins Weiße Haus nach Angaben seines Arztes unverändert gut. Trump habe dem Ärzteteam am Dienstag keine Corona-Symptome gemeldet, erklärte Leibarzt Sean Conley in einer Mitteilung. Die Werte des 74-Jährigen seien stabil. Sein Blut weise einen Sauerstoffsättigungsgrad zwischen 95 und 97 Prozent auf. "Insgesamt geht es ihm weiterhin extrem gut", erklärte Conley.

Der US-amerikanische Präsident will nicht krank sein. Doch das Coronavirus lässt sich nicht feuern. Es lässt sich auch nicht einschüchtern, mit Klagen überziehen, beleidigen oder einfach wegreden.

Der Verlauf der Coronavirus-Infektion von US-Präsident Donald Trump ist womöglich schwerer als vom Weißen Haus und von seinem Leibarzt zunächst eingeräumt. Reporter, die den Präsidenten normalerweise begleiten, zitierten am Samstag eine informierte Quelle, wonach die Werte des Präsidenten in den vergangenen 24 Stunden "sehr besorgniserregend" gewesen seien. Die nächsten 48 Stunden seien entscheidend.

In wenigen Wochen wird gewählt. US-Präsident Donald Trump und sein Herausforderer Joe Biden lieferten sich eine chaotische erste TV-Debatte. Wie viel Wahres ist in ihren Aussagen? Ein Faktencheck.

In der vermutlich chaotischsten TV-Konfrontation der jüngeren US-Geschichte sind US-Präsident Donald Trump und sein Herausforderer Joe Biden aufeinandergetroffen. Besonders Trump unterbrach ständig und musste laufend vom Moderator zur Ordnung gerufen werden. Inhaltlich brachte die von Anschuldigungen und Beleidigungen geprägte Debatte nichts Neues, Trump weigerte sich erneut zuzusagen, dass er das Ergebnis der Präsidentschaftswahl unabhängig vom Ausgang anerkennen werde.

Das war keine Präsidentschaftsdebatte, sondern ein Blick zurück nach vorn in ein autokratisches Amerika, wie es sich Donald Trump vorstellt. Wie in den vergangenen dreieinhalb Jahren im Weißen Haus hielt sich der Präsident in den 90 Minuten von Cleveland nicht an eine einzige Regel. Stattdessen versuchte er, alle Anwesenden mundtot zu machen.

Wenige Stunden vor dem ersten TV-Duell im US-Präsidialwahlkampf hat der demokratische Herausforderer Joe Biden die Kontroverse über die Finanzen von Amtsinhaber Donald Trump befeuert. Biden und seine Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin, Kamala Harris, veröffentlichten am Dienstag ihre Steuererklärungen für 2019. Das Wahlkampf-Team der Demokraten forderte Trump auf, mit der eigenen Erklärung nachzuziehen. Die erste TV-Debatte in der Stadt Cleveland beginnt um 3.00 MESZ.

Donald Trumps Unternehmen machen chronische Verluste. Seinen privaten Lebensstil finanziert der US-Steuerzahler.

Die verstorbene US-Richterin Ruth Bader Ginsburg war eine Ikone der Liberalen. Für ihren Platz am Supreme Court nominiert Donald Trump mit Amy Coney Barrett nun eine Erzkonservative.

In Umfragen führt der demokratische Kandidat für die Präsidentschaftswahlen. Doch Vorsicht ist geboten.

Psychoanalytiker Otto Kernberg lebt nur wenige Hundert Meter vom Trump Tower entfernt. Ein Gespräch über bösartigen Narzissmus und Donald Trump.

US-Präsident Donald Trump hat es abgelehnt, eine friedliche Übergabe der Macht nach der Wahl im November zu garantieren. "Wir müssen abwarten, was passiert", sagte Trump am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Ein Reporter hatte ihn zuvor gefragt, ob er bei "Sieg, Niederlage oder Unentschieden" bei der Wahl "hier und heute" eine friedliche Übergabe zusichere. Später ließ das Weiße Haus wissen, Trump werde die Ergebnisse einer freien und fairen Wahl akzeptieren.

Das US-Höchstgericht fällt wegweisende Urteile zu politischen Streitfragen wie Abtreibung und Einwanderung. Nach dem Tod von Richterin Ginsburg will Trump ihre Nachfolge regeln - schnell.

Die Schlammschlacht um die Nachfolge der liberalen Höchstrichterin Ruth Bader Ginsburg begann wenige Stunden nach ihrem Tod.

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat für den Fall seiner Wahl mehr Transparenz in amerikanischen Polizeibehörden versprochen. Außerdem wolle er an einem Tisch Vertreter von Polizei und lokaler Bürgergruppen zusammenbringen, um über Reformen wie eine bessere Überprüfung künftiger Polizisten zu sprechen, sagte Biden bei einer im Fernsehen übertragenen Fragerunde mit Wählern.

Russland mischt sich nach Angaben des FBI in den US-Präsidentschaftswahlkampf zulasten des demokratischen Kandidaten Joe Biden ein. Moskau lanciere einen kontinuierlichen Fluss an Falschinformationen, der auf den Herausforderer von Präsident Donald Trump abziele, sagte der Direktor der US-Bundespolizei, Christopher Wray, am Donnerstag bei einer Anhörung vor einem Kongressausschuss in Washington.

US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat Präsident Donald Trump wegen dessen Umgang mit der Corona-Krise die Eignung für das höchste Amt im Land abgesprochen. "Die erste Aufgabe des Präsidenten besteht darin, das amerikanische Volk zu schützen, und das wird er nicht tun. Das disqualifiziert ihn völlig", sagte Biden am Mittwoch nach einem Treffen mit Gesundheitsexperten im US-Bundesstaat Delaware.

Entgegen Corona-Auflagen des US-Staats Nevada hat US-Präsident Donald Trump seine erste Wahlkampfkundgebung in einer geschlossenen Halle seit Ende Juni abgehalten. Über eine Stunde lang sprach der Republikaner, der sich im November um seine Wiederwahl bewirbt, in einer Produktionsstätte eines Baumaschinenherstellers in der Stadt Henderson vor großteils unmaskierten Anhängern.

Der amtierende Präsident Donald Trump holt auf. Ein Stimmungsumschwung scheint möglich. Zwei Wählergruppen sind von besonderer Bedeutung.

US-Präsident Donald Trump hat eine Parallele zwischen seinen Beschwichtigungen in der Coronapandemie und dem Verhalten des britischen Premierministers Winston Churchill im Zweiten Weltkrieg gezogen. "Als Hitler London bombardierte, ging Churchill, ein großer Anführer, oft auf ein Dach in London und sprach", sagte Trump am Donnerstagabend bei einer Wahlkampfveranstaltung.

Eine Woche nachdem die Polizei in Kenosha dem Schwarzen Jacob Blake in den Rücken geschossen hat, will Präsident Trump die Stadt besuchen. Der Gouverneur hält das für eine schlechte Idee.

Donald Trumps Kandidatenrede vor dem Weißen Haus lieferte das beste Argument, ihm eine zweite Amtszeit zu verweigern.

Donald Trumps Kandidatenrede markierte Donnerstagnacht den Schlusspunkt des Parteitags der Republikaner. Im Publikum saßen prominente Anhänger der konspirativen QAnon-Bewegung.

Vizepräsident Mike Pence entwirft in seiner Kandidatenrede auf dem virtuellen Parteitag der Republikaner eine "alternative Realität" der Trump-Jahre im Weißen Haus. Die dreifache Jahrhundertkrise findet bestenfalls am Rande Erwähnung.

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