Weltpolitik

Drei Schwulen-Aktivisten in Mexiko erschossen

Drei für die Rechte von Schwulen und Lesben eintretende Aktivisten sind im Süden Mexikos getötet worden. Sie bedauere den Tod der drei Männer in Taxco im Teilstaat Guerrero, schrieb die Präsidentin des Anti-Diskriminierungs-Rats von Mexiko-Stadt, Jacqueline L'Hoist Tapia, am Montag auf Twitter.

Die Männer wurden nach Angaben lokaler Medien mit Kopfschüssen getötet, ihre Leichen am Sonntag neben einer Straße gefunden. Laut Berichten waren die Männer schwul und engagierten sich in ihrer Region für die Rechte der LGBT-Gemeinschaft.

Dieses Verbrechen an den Aktivisten der sexuellen Vielfalt sei nicht akzeptabel, erklärte eine Beauftragte der Partei der demokratischen Revolution (PRD). Der Vorfall müsse untersucht werden und dürfe nicht in der Gewaltwelle untergehen, die Mexiko derzeit heimsucht.

Am Samstag findet in der Hauptstadt des lateinamerikanischen Landes die Gay-Pride-Parade statt. Sie ist der größte Marsch von LGBT-Mitgliedern und Unterstützern in Mexiko.

Quelle: Apa/Dpa

Aufgerufen am 19.11.2018 um 02:07 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/drei-schwulen-aktivisten-in-mexiko-erschossen-29375116

Schlagzeilen