Weltpolitik

Drei türkische Soldaten bei Zusammenstößen mit PKK getötet

Im Südosten der Türkei sind am Samstag bei Zusammenstößen mit Kämpfern der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) drei türkische Soldaten getötet worden.

Die Kämpfe fanden in der Ortschaft Agacdibi in der Provinz Hakkari nahe der Grenze zum Irak statt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf einen örtlichen Behördensprecher meldete.

Demnach erwiderten die Soldaten das Feuer von Mitgliedern der PKK. Vier weitere Soldaten wurden verletzt. Seit dem Ende der Waffenruhe zwischen der PKK und der türkischen Regierung im Sommer vergangenen Jahres gibt es vor allem im Südosten der Türkei regelmäßig Angriffe der PKK auf türkische Sicherheitskräfte. Dabei wurden Hunderte Sicherheitskräfte getötet.

Seit dem gescheiterten Militärputsch Mitte Juli hat die türkische Regierung ihr hartes Vorgehen gegen die kurdischen Rebellen im Land noch einmal verschärft. Die PKK-Kämpfer antworteten mit einer Reihe von Anschlägen, bei denen dutzende Soldaten und Polizisten getötet wurden.

Quelle: Apa/Ag.

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