Weltpolitik

Drei Varianten von Slowenien

Zwei ehemalige Premierminister kämpfen mit einem Komiker am Sonntag um den Sieg. 23 weitere Parteien machen das Rennen spannend - und den Ausgang kaum vorhersehbar.

Janez Jansa (v. li.) saß bei der letzten Wahl wegen Korruption im Gefängnis, der Kabarettist Marjan Sarec gibt sich als Anti-Politiker und Amtsinhaber Miro Cerar setzt auf wirtschaftliche Reformen.  SN/APA/AFP/JURE MAKOVEC
Janez Jansa (v. li.) saß bei der letzten Wahl wegen Korruption im Gefängnis, der Kabarettist Marjan Sarec gibt sich als Anti-Politiker und Amtsinhaber Miro Cerar setzt auf wirtschaftliche Reformen.

Drei Wochen früher als geplant wählen die Slowenen am Sonntag ein neues Parlament. Den Grund für die Vorverlegung lieferte Premierminister Miro Cerar mit seinem Rücktritt im März: Es war ein Urteil des slowenischen Gerichtshofs, das ein Großprojekt seiner Regierung ausbremste und das Fass für ihn zum Überlaufen brachte; seine Koalitionspartner behinderten Reformen, hatte Cerar schon zuvor beklagt.

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