Ein ausgebrannter Präsident

Um buchstäblich jeden Preis wollte Donald Trump am Unabhängigkeitstag Normalität vorgaukeln. Doch in der Krise des Landes wirkt der Populist zunehmend ratlos und entfremdet von der Mehrheit der Bevölkerung.

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In vielen Städten wurden die Bürger am Unabhängigkeitstag dazu aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Donald Trump lud 7500 Gäste vor das berühmte Mount Rushmore National Memorial. SN/AFP
In vielen Städten wurden die Bürger am Unabhängigkeitstag dazu aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Donald Trump lud 7500 Gäste vor das berühmte Mount Rushmore National Memorial.

Mit bunten Paraden, Open-Air-Konzerten, Barbecues im Freundeskreis und abendlichem Böllern ist der 4. Juli in den USA normalerweise ein heiterer Feiertag. Am "Independence Day" freut man sich des Sommers, zeigt patriotisch viel rot-weiß-blauen Stoff und bürgert tausende Immigranten ein.

Doch dieses Jahr war alles anders: die großen Feuerwerke in New York und Los Angeles waren abgesagt, die Party-Strände in Miami geschlossen, und die Grenzen des Einwanderungslandes dicht. Die Corona-Pandemie, der wirtschaftliche Absturz und die Konfrontation mit dem Rassismus ...

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Aufgerufen am 22.01.2021 um 08:13 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/ein-ausgebrannter-praesident-89779450