Weltpolitik

Ein ehemaliger Direktor der Treuhandanstalt erzählt: "Die DDR war am Ende pleite"

Wie krempelt man Staatsbetriebe so um, dass sie letztendlich den Grundsätzen der Sozialen Marktwirtschaft entsprechen? Im Fall der ehemaligen DDR wurde die Treuhandanstalt (THA) gegründet. Einer ihrer ehemaligen Direktoren erzählt, wie die Transformation sich vollzog - und warum seine Aufgabe von vielen Seiten kritisiert wurde.

Es war eine enorme Aufgabe, der Ken-Peter Paulin als Direktor der Treuhandanstalt (THA) vor 30 Jahren gegenüberstand: Mit der Treuhand sollten ab März 1990 die Betriebe in der DDR privatisiert werden. Keine leichte Mission, denn dadurch gingen hunderttausende Arbeitsplätze verloren. Noch heute ist der Direktor der Treuhandanstalt scharfer Kritik ausgesetzt.

30 Jahre nach dem Mauerfall wird die Treuhandanstalt (THA) erneut für den Niedergang der ostdeutschen Industrie verantwortlich gemacht. Was ist daran Wahrheit, was Legende? Ken-Peter Paulin: Wahrheit ist, ...

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