Weltpolitik

Ein großes Gefängnis für Journalisten

In der Türkei wird der Druck auf die Presse immer stärker. 189 Medien wurden geschlossen, 300 Journalisten kamen in Haft. Einem Karikaturisten wurde die Buchung einer Urlaubsreise zum Verhängnis.

Mehr als 300 Journalistinnen und Journalisten wurden in Folge des gescheiterten Militärputsches in der Türkei festgenommen.  SN/AP
Mehr als 300 Journalistinnen und Journalisten wurden in Folge des gescheiterten Militärputsches in der Türkei festgenommen.

Musa Kart hätte den Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai gern in Freiheit erlebt. Aber seit einer Woche sitzt der türkische Karikaturist wieder im Gefängnis - und mit ihm fünf weitere ehemalige Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung "Cumhuriyet". Sie sollen mehrjährige Haftstrafen wegen "Unterstützung von Terrororganisationen" verbüßen. Ihnen werden Verbindungen zur Bewegung des Predigers Fethullah Gülen vorgeworfen, den Staatschef Recep Tayyip Erdoğan für den Putschversuch vom Juli 2016 verantwortlich macht. Die Journalisten bestreiten die Anschuldigungen. Vorige Woche waren sie mit ...

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Aufgerufen am 22.01.2021 um 09:30 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/ein-grosses-gefaengnis-fuer-journalisten-69664015