Weltpolitik

Ein Schlag ins Wasser

Im legendären Badeort Cannes sind Burkinis in diesem Sommer verboten. Islamwissenschafter und Jurist Mathias Rohe hält das für falsch.

Ein Schlag ins Wasser SN/m&s
Die britische Kaufhauskette Marks & Spencer verkauft im Internet Burkinis.

In Frankreich gehen die Wogen hoch. Im Streit um Ganzkörper-Schwimmanzüge für Musliminnen lehnt der französische Premierminister Manuel Valls eine nationale Gesetzgebung ab. Er räumte am Mittwoch aber Verständnis für die Bürgermeister von Cannes und anderen Kommunen ein, die Burkinis an ihren Stränden verboten hatten. Frauen, die dennoch einen Burkini tragen, zahlen ein Strafgeld von 38 Euro. Mathias Rohe, Direktor des Erlanger Zentrums für Islam und Recht in Europa, glaubt, dass mit solchen Maßnahmen die Freiheit baden geht.

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