Weltpolitik

Eine Nische für Russlands Opposition

Von 17. bis 19. September wählt Russland. Auch in der sibirischen Stadt Tomsk, wo Alexej Nawalny vergiftet wurde. Dort drängen trotz der Angst vor neuen Repressalien viele Kandidaten in die politische Lücke, die er hinterlassen hat.

Trostloser Wahlkampf in Russland: Vielerorts gibt es kaum noch Opposition. SN/AP
Trostloser Wahlkampf in Russland: Vielerorts gibt es kaum noch Opposition.

"Alexej Nawalny, wer ist das?", fragt die blonde junge Frau hinter der Rezeption des Hotels Xander lächelnd auf die Frage, in welchem Zimmer der Kremlkritiker vergangenen August gewohnt hat. "Dazu", mischt sich ihre Kollegin ein, "geben wir keine Auskünfte."

In dem kleinen Vier-Sterne-Hotel im Zentrum von Tomsk wurde Nawalny sehr wahrscheinlich mit dem Nervenkampfstoff Nowitschok vergiftet. Der Anschlag hat das politische Leben in Russland umgekrempelt. Auch in der sibirischen 470.000-Einwohner-Stadt Tomsk.

Jekaterina Jeschowa lächelt einen hier ...

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Aufgerufen am 18.09.2021 um 03:27 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/eine-nische-fuer-russlands-opposition-109467226