Weltpolitik

Eine Wahl um jeden Preis

Trotz Corona soll Polen am 10. Mai einen neuen Präsidenten wählen. Die Regierungspartei PiS hält um jeden Preis an dem Termin fest - ihr Kandidat liegt vorn. Schnell soll noch das Wahlrecht geändert werden. Doch nun gibt es immer mehr Widerstand.

Polens langjähriger Premier und späterer EU-Ratspräsident Donald Tusk rief dazu auf, die Wahl zu boykottieren. SN/APA/AFP/ARIS OIKONOMOU
Polens langjähriger Premier und späterer EU-Ratspräsident Donald Tusk rief dazu auf, die Wahl zu boykottieren.

Das Wort von Donald Tusk hat in Polen immer noch Gewicht. Deshalb konnte es auch nicht ohne Wirkung bleiben, als sich der langjährige Premier und spätere EU-Ratspräsident vergangene woche per Videobotschaft an seine Landsleute wandte und sie aufforderte, am 10. Mai nicht an der Präsidentenwahl teilzunehmen. In Zeiten der Corona-Pandemie gebe es nicht nur gesundheitspolitische Bedenken. Vor allem könne von einer freien und gleichen Wahl keine Rede sein. Alle ehrlichen und anständigen Polen sollten der regierenden rechtsnationalen PiS eine Absage ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 29.09.2020 um 01:08 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/eine-wahl-um-jeden-preis-87067504