Weltpolitik

Elf Zivilisten bei Angriff von Islamisten in Kamerun getötet

Bei einem Angriff der Islamistenmiliz Boko Haram in Kamerun sind elf Dorfbewohner getötet worden. Nach Angaben von Sicherheitskräften griffen Kämpfer der Gruppe in der Nacht zum Freitag ein Dorf in der Region Tschakamari im Norden des Landes an und setzten Hütten in Brand. Die Opfer verbrannten im Schlaf.

Boko Haram kämpft seit Jahren gewaltsam für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats im mehrheitlich muslimischen Nordosten Nigerias. Bei Angriffen der Gruppe wurden bereits mehr als 27.000 Menschen getötet, 1,8 Millionen Menschen sind auf der Flucht. Inzwischen griff der Konflikt auch auf Nigerias Nachbarländer Niger, Tschad und Kamerun über.

Quelle: Apa/Ag.

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