Weltpolitik

Erinnerungskultur: Dürfen wir uns schämen?

Ein kritisches Durchleuchten der eigenen Geschichte bringt am Ende immer Fortschritt.

Mahnmal gegen Krieg und Faschismus von Alfred Hrdlicka am Albertinaplatz in Wien.  SN/picturedesk/harald jahn
Mahnmal gegen Krieg und Faschismus von Alfred Hrdlicka am Albertinaplatz in Wien.

In Washington machte sich am Donnerstag die Nationalgarde bereit, um die Denkmäler in der US-Hauptstadt zu schützen. Im Herzen Londons wird die Statue Winston Churchills, Befreier Europas vom Nationalsozialismus und großer britischer Staatsmann, von der Polizei streng bewacht. Zuvor hatten wütende Demonstranten "War ein Rassist" auf den Sockel der Ikone gesprüht. Im Zuge der Anti-Rassismus-Proteste stürzen Statuen, werden Monumente beschmiert. Beschämend sei das, meinte der britische Premier Boris Johnson.

Beschämend für wen und wofür? Johnsons Scham unterstellt der ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 28.01.2021 um 06:54 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/erinnerungskultur-duerfen-wir-uns-schaemen-89357260