Indonesiens Botschafter in Malaysia, Rusdi Kirana, äußerte sich zufrieden über die Entscheidung. Siti Aisyah solle jetzt so schnell wie möglich zurück in ihre Heimat gebracht werden. Die Staatsanwaltschaft nannte keine Begründung, warum sie die Vorwürfe gegen Aisyah zurückzog.
Den beiden Frauen wurde zur Last gelegt, Kim im Februar 2017 am Flughafen von Kuala Lumpur mit einem verbotenen Nervengift VX umgebracht zu haben. Von Anfang an wurde vermutet, dass die beiden Frauen nur Bauernopfer in einer von nordkoreanischen Agenten orchestrierten Verschwörung waren. Diese Agenten sollen Malaysia kurz nach dem Anschlag verlassen haben.