Weltpolitik

Erste Parlamentssitzung mit Aung San Suu Kyi

Am Montag hat die burmesische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi erstmals als Abgeordnete an einer Parlamentssitzung teilgenommen. Suu Kyi sagte beim Eintreffen, sie werde versuchen, ihr Bestes für das Land zu geben.

Erste Parlamentssitzung mit Aung San Suu Kyi SN/apa (epa)
Debüt für die 67-Jährige drei Monate nach der Wahl.

Nach dem Ende der jahrzehntelangen Herrschaft der Militärjunta in Burma wird das südostasiatische Land inzwischen von einer formal zivilen Regierung unter Ex-General Thein Sein geführt, die erste Schritte zu einer Öffnung des Landes eingeleitet hat. Mit den Reformen will die Führung ein Ende der internationalen Sanktionen gegen das Land erreichen. Unter anderem ermöglichte der neue Präsident Suu Kyi eine Rückkehr in die Politik. Die 67-Jährige stand einen großen Teil der vorangegangenen zwei Jahrzehnte unter Hausarrest.

Das Parlament sollte am Montag unter anderem über die Lage nach den jüngsten Unruhen im westlichen Staat Rakhine debattieren, wo im Juni bei Unruhen zwischen Buddhisten und Muslimen mehr als 80 Menschen getötet und zehntausende in die Flucht getrieben wurden. Außerdem stand ein Investitionsgesetz auf der Tagesordnung.

Quelle: Apa/Ag.

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