Weltpolitik

Erster Kontakt USA-Nordkorea seit Trump-Wahl geplatzt

Der erste geplante Kontakt zwischen Nordkorea und US-Vertretern seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump ist einer Zeitung zufolge geplatzt. Ursprünglich hätte sich die zuständige Mitarbeiterin im nordkoreanischen Außenministerium, Choe Son Hui, am 1. und 2. März mit ehemaligen US-Behördenmitarbeitern in New York treffen sollen, berichtete das "Wall Street Journal" am Samstag.

Allerdings habe das US-Außenministerium Choe ein Visum verweigert. Der Grund dafür sei unklar. Möglicherweise hätten der nordkoreanische Raketentest am 12. Februar und die Ermordung des Halbruders von Machthaber Kim Jong-in in Malaysia eine Rolle gespielt.

In Kreisen des US-Außenministerium hieß es, es seien keine derartigen Gespräche geplant gewesen. Angaben zu einzelnen Visa-Verfahren würden nicht gemacht.

Das südkoreanische Außenministerium verwies darauf, dass dem Bericht zufolge weder die Regierung in Washington noch in Seoul an den Plänen beteiligt gewesen seien. Zuletzt hatte ein hochrangiger nordkoreanischer Vertreter 2011 die USA besucht. Trump hatte am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters in einem Interview erklärt, man sei "sehr wütend" über den Raketentest und prüfe verschiedene Reaktionen.

Quelle: Apa/Ag.

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