Weltpolitik

"Es gibt für uns kein Zurück mehr"

In Nicaragua kämpft eine Protestbewegung seit zwei Monaten gegen eine autoritäre Führung. Daniel Ortega solle zurücktreten, fordern Aktivisten. Er ist in den Augen der Bürger längst kein "Volks-Präsident" mehr.

„Marsch der Blumen“: Frauen in Nicaragua erinnern auf diese Weise an die Kinder, die bei den jüngsten Protesten getötet worden sind. AP SN/AP
„Marsch der Blumen“: Frauen in Nicaragua erinnern auf diese Weise an die Kinder, die bei den jüngsten Protesten getötet worden sind. AP

"Natürlich haben wir Angst", sagt Madelaine Caracas. "Die Gewalt der Regierung ist ja immer schlimmer geworden." Die Studentin aus Managua hat aber auch eine große Hoffnung. Trotz der Repression gingen die Menschen noch immer auf die Straße, betont sie, und die Bevölkerung sei geeint: "Es gibt für uns kein Zurück mehr."

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