Weltpolitik

EU-Kommission jubelt über Erfolg von "Erasmus+"

Die EU-Kommission bejubelt den anhaltenden Erfolg von "Erasmus+". 2015 haben demnach 678.000 Studierende das Bildungsaustauschprogramm der EU in Anspruch genommen. Im Jahr zuvor waren es über eine halbe Million Jugendlicher gewesen. Frankreich, Deutschland und Spanien entsenden weiterhin die meisten Teilnehmer. Bei den Empfängerländern stehen Spanien, Deutschland und Großbritannien an der Spitze.

In der EU-Kommission freut man sich über den Erfolg.  SN/APA (AFP)/JOHN THYS
In der EU-Kommission freut man sich über den Erfolg.

Insgesamt gab es 19.600 Projekte, mit denen jungen Menschen geholfen wird, sich neue Fähigkeiten und Erfahrungen anzueignen, um ihre Beschäftigungschancen zu verbessern. EU-Bildungskommissar Tibor Navracsics sagte, seit 30 Jahren eröffne Erasmus Jugendlichen die Chance, eine bessere Gesellschaft aufzubauen. Das Programm verbinde Menschen miteinander und genau diese Solidarität brauche Europa heute mehr denn je.

Der Vizepräsident der EU-Kommission Jyrki Katainen verwies auf seine eigene Zeit als Erasmus-Student. Aus seinen Erfahrungen können die jungen Menschen ihren Horizont erweitern und ihr Selbstbewusstsein stärken.

2015 wurde das Spektrum von "Erasmus+" ausgeweitet. Erstmals konnten Hochschuleinrichtungen mehr als 28.000 Studierende und Mitarbeiter in Länder außerhalb Europas entsenden oder aus diesen Staaten aufnehmen.

Für österreichische Studenten lagen aus den letzten länderspezifisch verfügbaren Daten der Kommission vom Studienjahr 2014/15 Deutschland, Spanien und Italien an der Spitze der Zielländer. Insgesamt gab aus Österreich 15.929 Teilnehmer an Erasmus-Programmen, wobei 8.913 auf den Studienbereich entfielen, 3.325 auf Berufsausbildung, 3.104 auf Jugendprogramme, 447 auf Schulaustauschprogramme und 140 auf Erwachsenenbildung.

Quelle: APA

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