Weltpolitik

Flüchtlingsboot drohte vor griechischer Insel zu kentern

Die griechische Küstenwache hat 34 Migranten vor der Insel Farmakonisi gerettet. Sie waren von der naheliegenden türkischen Küste an Bord eines kleinen Schlauchbootes gestartet. Das Boot drohte wegen rauer See und starken Winden unterzugehen. Alle geretteten Menschen seien wohlauf, berichtete das Staatsradio (ERT) am Samstag.

Die Menschen seien in ein Registrierzentrum auf der Insel Leros gebracht worden. In Griechenland leben zurzeit knapp 63.000 Flüchtlinge und andere Migranten.

Im Durchschnitt setzen täglich etwa 70 Menschen aus der Türkei zu den Inseln der Ostägäis über. In den ersten 20 Dezembertagen sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerkes UNHCR 1.345 Migranten auf den Ostägäisinseln angekommen.

Nachdem der EU-Türkei-Flüchtlingspakt im April in Kraft getreten ist, kommen aber im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich weniger Menschen. Im November 2015 waren gut 151.000 Migranten angekommen. Im November 2016 setzten 1.991 Menschen aus der Türkei nach Griechenland über.   

Quelle: Apa/Dpa

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