Weltpolitik

Frankreichs Präsident hält Kurs.

Ungeachtet der Streiks der Bahngewerkschafter legt Frankreichs Regierung ihr nächstes Projekt vor. Diesmal geht es um eine Staatsreform.

Emmanuel Macron legte sein nächste Reformprojekt vor.  SN/APA (AFP)/PHILIPPE WOJAZER
Emmanuel Macron legte sein nächste Reformprojekt vor.

Frankreichs Regierung knickt nicht ein. Angesichts der nächsten Streikwelle im Bahnverkehr sagte Premierminister Édouard Philippe am Donnerstag dem Sender France Inter, an der Reform der hochverschuldeten Staatsbahn SNCF werde festgehalten. Er sei offen für Gespräche über das Tempo des Sanierungskurses, sagte Philippe. "Aber nur wenn es klare Bekenntnisse zu Reformen im Betrieb gibt." Dienstag und Mittwoch hatten Streiks große Teile des Bahnverkehrs lahmgelegt und Millionen Pendler getroffen. Am Sonntag soll ein neuer Ausstand folgen. Die Streiks werden laut Gewerkschaften über drei Monate laufen, wobei an jeweils zwei Tagen innerhalb von fünf Tagen gestreikt werden soll.

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