Weltpolitik

Franzosen testen "digitale Identität"

Eine neue App für Handys soll den Kontakt mit Behörden vereinfachen. Doch um die Bürger zu identifizieren, wird Gesichtserkennung verwendet. Kritiker warnen vor Datenlecks und ersten Schritten Richtung Überwachungsstaat.

Wie gefährlich ist die automatische Gesichtserkennung? Über diese Frage wird momentan in Frankreich diskutiert. SN/Dermalog Identification Systems GmbH via AP Images
Wie gefährlich ist die automatische Gesichtserkennung? Über diese Frage wird momentan in Frankreich diskutiert.

Einen neuen Reisepass online bestellen, ohne ins Gemeindebüro zu fahren? Nur noch ein einziges Konto brauchen, um die Steuererklärung zu machen? Einen einfachen Zugang zu mehr als 500 Behördendiensten, das verspricht die Software ATNS. Sie wird zurzeit von einer zum Innenministerium gehörenden Sicherheitsbehörde ausgearbeitet. Die App soll Nutzern in Zukunft ermöglichen, ihre "digitale Identität" nachzuweisen.

Doch bereits vor seiner Einführung stößt das Programm auf Misstrauen: Welche Daten werden wie lange und für welche Zwecke gesammelt? Datenschützer warnen vor ...

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Aufgerufen am 06.12.2021 um 07:44 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/franzosen-testen-digitale-identitaet-78703573