Weltpolitik

Fruchtbare Hunde-Diplomatie zwischen Nord- und Südkorea

Nach der Schenkung von Pungsan-Jagdhunden von Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un an den südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in verfügt letzterer nun auch über sechs Welpen. Am Sonntag veröffentlichte Fotos zeigen Moon und seine Frau vor ihrer Residenz in Seoul - umringt von den Hundewelpen und ihrer Mutter Gomi.

Die Pungsan-Hunderasse ist ein nordkoreanisches Kulturgut SN/APA (AFP/The Blue House)/HANDOUT
Die Pungsan-Hunderasse ist ein nordkoreanisches Kulturgut

"Lernt die neugeborenen Welpen von Gomi kennen, einem der Pungsan-Hunde aus Nordkorea", schrieb Moons Büro im Kurzbotschaftendienst Twitter. Hundemutter und -babys seien bei guter Gesundheit, fügte das Präsidialbüro hinzu.

Kim hatte Moon nach ihrem Gipfel im September zwei nordkoreanische Pungsan-Jagdhunde als Zeichen der Verbesserung der bilateralen Beziehungen geschenkt. "Da die Trächtigkeit bei Hunden etwa zwei Monate dauert, muss Gomi schon trächtig gewesen sein, als sie zu uns kam", hatte Moon getwittert, nachdem Gomi geworfen hatte. "Ich hoffe, die innerkoreanischen Beziehungen werden auch so sein."

Die Hunde mit dem dicken weißen Fell, spitzen Ohren und braunen Augen gelten als loyal und intelligent. Sie gehören zum nationalen Kulturgut Nordkoreas. Moon ist als Tierliebhaber bekannt und hält bereits vier Hunde, darunter die beiden von Kim, sowie eine Katze.

Quelle: Apa/Ag.

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