Weltpolitik

Für Iran bleiben die USA das Feindbild

In der Islamischen Republik haben viele Menschen nicht vergessen, dass die Amerikaner beispielsweise den irakischen Despoten Saddam Hussein bei seinem brutalen Krieg gegen den iranischen Nachbarn unterstützt haben.

Der Revolutionsführer: Ali Khamenei ist der Nachfolger von Ajatollah Khomeini, der die Islamische Republik 1979 begründet hat. SN/AP
Der Revolutionsführer: Ali Khamenei ist der Nachfolger von Ajatollah Khomeini, der die Islamische Republik 1979 begründet hat.

Unübersehbar plakatiert das iranische Regime in der Hauptstadt Teheran sein Feindbild. Auf riesigen Postern artikuliert es erbitterte Gegnerschaft zu den USA, dem "großen Satan", und zu Israel, dem "kleinen Satan". Im Gebäude der früheren US-Botschaft stellen die Revolutionsgardisten in krasser Propagandasprache dar, in welcher Weise die Vereinigten Staaten seit Jahrzehnten zum Schaden der iranischen Nation gehandelt haben. Das ist vor allem die Sicht des Regimes. Ganz generell aber gibt es im Iran eine starke Aversion gegen äußere Einmischung.

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Aufgerufen am 29.11.2020 um 11:10 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/fuer-iran-bleiben-die-usa-das-feindbild-82943224