Weltpolitik

Gemeinsam handeln statt spalten

Den Zorn der Gelbwesten muss Präsident Emmanuel Macron beschwichtigen. Nach dem Drama um die Kathedrale von Notre-Dame aber könnte ihm der Eindruck vieler Franzosen helfen: Es gibt Wichtigeres und Besseres als politischen Streit.

Präsident Emmanuel Macron appelliert an den Gemeinsinn der Franzosen, wenn er den Wiederaufbau von Notre-Dame als „unser Projekt für die nächsten Jahre“ bezeichnet. Aber werden auch die radikalen „Gelbwesten“-Demonstranten auf ihn hören? SN/IAN LANGSDON / AFP / picturedesk
Präsident Emmanuel Macron appelliert an den Gemeinsinn der Franzosen, wenn er den Wiederaufbau von Notre-Dame als „unser Projekt für die nächsten Jahre“ bezeichnet. Aber werden auch die radikalen „Gelbwesten“-Demonstranten auf ihn hören?

Der Montagabend sollte eine Zäsur in Frankreich setzen, um die aufgebrachte Stimmung im Land nach Monaten der teils gewaltsamen Proteste der Gelbwesten wieder zu beruhigen. Mit seiner Ansprache wollte Präsident Emmanuel Macron einen konstruktiven Weg in die Zukunft weisen, einen Neuanfang seiner Präsidentschaft setzen und die soziale Krise hinter sich lassen, die ihn unter Druck setzte und alle Reformvorhaben blockierte.

Tatsächlich brachte der Montagabend eine Zäsur, womöglich sogar eine positive trotz der dramatischen Ereignisse - aber ganz anders ...

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