Weltpolitik

Gespräche zur Vereinigung Zyperns werden fortgesetzt

Die seit 20 Monaten andauernden Gespräche zur Überwindung der Teilung Zyperns sind am Donnerstag in Nikosia fortgesetzt worden. Die Führer der griechischen- und türkischen Volksgruppe, Nikos Anastasiades und Mustafa Akinci, kamen unter UN-Schirmherrschaft zusammen. Mitte Jänner war eine Konferenz in der Schweiz mit den Garantiemächten sowie der EU ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen.

Schon im Jänner trafen sich die Beteiligten.  SN/APA (AFP)/LAURENT GILLIERON
Schon im Jänner trafen sich die Beteiligten.

"Wir werden den Dialog zu allen Themen (vorerst) hier auf Zypern fortsetzen", sagte Anastasiades nach dem Treffen im zypriotischen Fernsehen (RIK). Das nächste Treffen der beiden Volksgruppenführer werde am 1. Februar in Nikosia stattfinden, teilte Anastasiades weiter mit. 

Zypern ist seit einem griechischen Putsch und einer türkischen Invasion 1974 geteilt. Die ganze Inselrepublik ist seit 2004 Mitglied der EU. Das EU-Recht gilt aber im international nicht anerkannten Nordteil der Insel nicht. Für die Zukunft wird eine Föderation mit zwei gleichberechtigten Bundesstaaten angestrebt.

Quelle: Apa/Dpa

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