Weltpolitik

Gruppe von IS-Extremisten in Iran ausgehoben

Die iranischen Sicherheitskräfte haben nach Regierungsangaben am Dienstag eine Gruppe von drei Extremisten ausgehoben, die in Verbindung zur Miliz Islamischer Staat (IS) gestanden haben sollen. Die Männer seien in der Stadt Kermanshah getötet worden, sagte der Gouverneur der gleichnamigen Provinz, Asadollah Razani, laut einer Meldung der amtlichen Nachrichtenagentur Irna.

Außerdem seien ein Waffenlager und mehrere Sprengstoffgürtel gefunden worden. Bei einer Aktion in einer anderen Stadt der Provinz sei am Montag ein ranghohes IS-Mitglied getötet worden, sagte Razani. Außerdem seien dort mehrere IS-Unterstützer festgenommen worden.

Kermanshah ist rund 100 Kilometer von der irakischen Grenze entfernt. In der Stadt leben viele Sunniten. Sie haben sich in der Vergangenheit mehrfach gegen die von Schiiten dominierte Islamische Republik aufgelehnt.

Erst im Juni hatte der iranische Geheimdienst mitgeteilt, zehn IS-Mitglieder festgenommen und rund 100 Kilogramm Sprengstoff konfisziert zu haben, der bei Autobomben- und Selbstmordanschlägen eingesetzt werden sollte.

Quelle: Apa/Ag.

Aufgerufen am 17.11.2018 um 03:51 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/gruppe-von-is-extremisten-in-iran-ausgehoben-1154584

Schlagzeilen