Weltpolitik

Helfer berichtet aus griechischem Lager Moria: "Eine menschenverachtende Situation, die einer EU unwürdig ist"

Thomas Preindl arbeitet seit 20 Jahren in der humanitären Hilfe bei Caritas Österreich. Er war in Afrika und Asien als Katastrophenhelfer im Einsatz. Doch was er nun auf der griechischen Insel Lesbos erlebt, schockiert selbst den 52-Jährigen. Dabei hat er nicht nur mit der katastrophalen Lage für die Flüchtlinge zu kämpfen - sondern seit Neuem auch mit rechtsextremen Gruppen, die seine Arbeit behindern wollen.

Herr Preindl, sie sind als Katastrophenhelfer gerade auf Lesbos im Einsatz. Können sie kurz schildern, was sie aktuell beschäftigt? Ich bin gerade mit einem Kollegen in der Hafenanlage von Mytilini, der Hauptstadt von Lesbos. Hier gibt es in einem abgegrenzten Bereich ein Marineschiff, auf dem aktuell rund 600 Flüchtlinge untergebracht sind. Diese Menschen sind in den vergangenen Tagen auf Lesbos untergekommen. Es ist ein tristes Bild. Die Idee der griechischen Regierung ist, diese Menschen auf dem Schiff einfach abzuschieben. Die ...

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