Weltpolitik

"Heut besuch ick 'nen Weihnachtsmarkt"

Drei Tage vor Weihnachten blickt die Welt auf Berlin. Eine Stadt, in der trotz aller Gewalt der Wunsch nach Friede spürbar ist.

Überall in der Stadt verliehen Menschen ihrer Trauer Ausdruck.  SN/dpa
Überall in der Stadt verliehen Menschen ihrer Trauer Ausdruck.

Das Jesuskind in der Krippe in der Berliner Gedächtniskirche ist verschwunden - verdeckt von Fernsehkameras, Journalisten und Fotografen. Sie drängen sich unter dem stolzen Weihnachtsbaum, der sonst Maria, Josef und den anderen Holzfiguren Schutz bietet, um einen Blick auf das Kondolenzbuch zu erhaschen. Seit Dienstagmittag können die Berliner hier ihre Trauer, Wut und Hoffnung in Worte fassen. Gefühle, die nach dem Anschlag mit zwölf Toten auf den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz, direkt neben dem Gotteshaus, allgegenwärtig sind.

Weiterlesen mit dem SN-Digitalabo

7 Tage lang kostenlos und unverbindlich.

Ihr 7-Tage-Test ist bereits abgelaufen. Lesen Sie jetzt weitere 30 Tage kostenlos.

Mehr Infos

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Aufgerufen am 21.09.2018 um 07:59 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/heut-besuch-ick-nen-weihnachtsmarkt-589678