Weltpolitik

Iberoamerika-Staaten werben für Frieden in Kolumbien

Die Staaten Lateinamerikas sowie Spanien, Portugal und Andorra haben den Friedensprozess in Kolumbien unterstützt. Zum Abschluss des 25. Gipfels der Iberoamerikanischen Staatengemeinschaft in der kolumbianischen Karibikstadt Cartagena zeigten sich die anwesenden Staats- und Regierungschefs am Samstagabend (Ortszeit) symbolisch in weißem Hemd und mit Friedenstaube am Revers.

Iberoamerika-Staaten werben für Frieden in Kolumbien SN/APA (AFP)/LUIS ACOSTA
Die Staats- und Regierungschefs zeigten sich in wei§em Hemd.

Der kolumbianische Präsident und Friedensnobelpreisträger Juan Manuel Santos versprach, sich weiter für den Frieden einzusetzen: "Kolumbiens Frieden wird Wirklichkeit", sagte er. An dem Treffen nahmen der spanische König Felipe VI. und elf weitere Staats- und Regierungschefs sowie andere führende Vertreter aus den spanisch- und portugiesischsprachigen Ländern Lateinamerikas und Europas teil.

Nachdem Anfang Oktober der Friedensvertrag mit der linksgerichteten FARC-Guerilla in Kolumbien überraschend in einem Referendum vom Volk abgelehnt worden war, muss die Santos-Regierung einen Kompromiss mit den Gegnern finden. In dem blutigen kolumbianischen Konflikt starben seit 1964 mehr als 220.000 Menschen. Zudem wurden Millionen vertrieben.

Quelle: Apa/Dpa

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