Weltpolitik

Im Namen der Nationalisten

Matteo Salvini kann triumphieren: Seine rechtsnationale Partei ist bei der Europawahl in Italien stärkste Kraft geworden. Doch der Erfolg der Lega sorgt in Rom für innenpolitischen Sprengstoff.

Zeigt sich gern mit christlichen Symbolen: Lega-Chef und Italiens Innenminister Matteo Salvini.  SN/afp
Zeigt sich gern mit christlichen Symbolen: Lega-Chef und Italiens Innenminister Matteo Salvini.

Sie nennen ihn nun den "virtuellen Premierminister". Matteo Salvini ist eigentlich italienischer Innenminister und als Parteichef der rechtsnationalen Lega auch stellvertretender Ministerpräsident der Regierung in Rom. Etwa jeder dritte Wähler in Italien hatte am Sonntag der Lega und deren Überfigur Salvini seine Stimme gegeben. 34,3 Prozent erreichte die rechtspopulistische Partei schließlich. Das ist Salvinis Triumph.

Die Gewichte in der Regierung in Rom haben sich umgekehrt. Die Fünf-Sterne-Bewegung, die bei der Parlamentswahl 2018 noch 33 Prozent erzielt hatte, fiel ...

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Aufgerufen am 02.12.2020 um 11:39 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/im-namen-der-nationalisten-70901629