Weltpolitik

Im Schatten der Pandemie: Wie die italienische Mafia den Gesundheitssektor unterwandert

Die italienische Mafia hat es schon lang auf den Gesundheitssektor abgesehen. Die Coronapandemie eröffnet ihr nun neue Geschäftsfelder und Gewinnmöglichkeiten.

Die Spanische Treppe in Rom ist bei Touristen beliebt. In der Pandemie jedoch wurde die Hauptstadt zum Anziehungspunkt für die Mafia. SN/FILIPPO MONTEFORTE / AFP / pictu
Die Spanische Treppe in Rom ist bei Touristen beliebt. In der Pandemie jedoch wurde die Hauptstadt zum Anziehungspunkt für die Mafia.

Die "Verräter" haben ihr Hauptquartier in der Via Vanella Grassi in Secondigliano. Jahrelang herrschten hier im Norden Neapels Fehden zwischen verfeindeten Camorra-Clans. Die Via Vanella Grassi ist eng, ein paar Kleinwagen sind geparkt, an den Wäscheleinen auf den Balkonen hängen feuchte Kleider. Das süditalienische Idyll trügt. In den insgesamt drei Camorra-Kriegen von Secondigliano starben seit 2003 Dutzende Menschen. Antonio Mennetta ist der Boss der "Verräter", die sich vom Clan der Scissionisti abgespalten hatten. 2013 wurde er wegen Mordes und Angehörigkeit ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,90 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 21.10.2021 um 12:53 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/im-schatten-der-pandemie-wie-die-italienische-mafia-den-gesundheitssektor-unterwandert-101058817