Weltpolitik

In Russland zählt zuallererst der Name des Vaters

An dieser Tradition soll sich am besten nichts ändern, sagen viele im Land.

Wie ist der Präsident in Russland anzusprechen? Keinesfalls als „Herr Putin“. Vielmehr als „Wladimir Wladimirowitsch“. Denn in diesem Land zählen der Vorname und der Vatersname. SN/AP
Wie ist der Präsident in Russland anzusprechen? Keinesfalls als „Herr Putin“. Vielmehr als „Wladimir Wladimirowitsch“. Denn in diesem Land zählen der Vorname und der Vatersname.

Wenn die Pressekonferenz des russischen Präsidenten beginnt, sind die Fragen an "Wladimir Wladimirowitsch" zu richten. Der Ausdruck "Herr Putin" wäre vollkommen daneben und ist in der russischen Ansprache als solcher gar nicht erst vorgesehen. Hier zählen der Vorname und der Vatersname.

Nach russischem Familienrecht muss jedes Kind mit solch einem Vatersnamen versehen werden: Heißt der Vater Sergej, so ist die Tochter eine Sergejewna, der Sohn ein Sergejewitsch. Trägt der Vater den Namen Oleg, so heißen seine Kinder Olegowna ...

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Aufgerufen am 25.10.2020 um 03:44 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/in-russland-zaehlt-zuallererst-der-name-des-vaters-83543668