Weltpolitik

IOM: Weltweit starben heuer bereits über 4.000 Flüchtlinge

Auf dem Weg nach Europa kommen weiter Tausende Flüchtlinge ums Leben. Weltweit seien in diesem Jahr bisher 4.027 tote Flüchtlinge und Migranten gezählt worden, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag in Genf mit. Das seien 35 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Drei Viertel davon hätten versucht, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen.

Allein an der libyschen Küste wurden in den vergangenen zehn Tagen 120 Leichen gefunden. Die Flüchtlinge seien bei bisher unbekannten Bootsunglücken ertrunken, hieß es.

Seit der weitgehenden Abriegelung der Balkanroute und dem Flüchtlingsabkommen zwischen der EU und der Türkei in diesem Jahr verlagert sich die internationale Aufmerksamkeit zunehmend auf nordafrikanische Länder. Über die Ägäis kommen dagegen kaum noch Migranten.

Quelle: Apa/Ag.

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