Weltpolitik

Iraker fordern Wasser

Die Massenproteste im ölreichen Süden des Landes weiten sich aus. Die Lebensbedingungen der Menschen in sengender Hitze sind katastrophal.

Von den Petrodollars bleibt nichts in der Region. Die Demonstranten fordern Teilhabe am Reichtum.  SN/AP
Von den Petrodollars bleibt nichts in der Region. Die Demonstranten fordern Teilhabe am Reichtum.

Die Proteste begannen in Basra. "Nicht ein Dollar oder Dinar" der Erlöse aus dem Export des irakischen Erdöls erreiche die Stadt im Süden des Iraks, in der aber fast 100 Prozent des Rohstoffs aus dem Boden gepumpt würden, hieß es. Der Zorn der Bevölkerung, die seit einer Woche zu Zehntausenden auf die Straße geht, ist berechtigt. Während der Ölverkauf stetig steigt, hat sich die Vier-Millionen-Metropole Basra in einen riesigen Slum verwandelt. Im Mündungsgebiet von Euphrat und Tigris, wo sich der ...

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