Weltpolitik

Irakische Armee will IS in West-Mosul eingeschlossen haben

Die irakische Armee hat nach eigenen Angaben die verbliebenen IS-Islamisten in der seit Monaten umkämpften Großstadt Mosul eingeschlossen.

Irakische Soldaten ziehen die Schlinge um IS-Kämpfer enger.  SN/APA (AFP)/AHMAD AL-RUBAYE
Irakische Soldaten ziehen die Schlinge um IS-Kämpfer enger.

Am Mittwoch hätten die Truppen auch die letzte große Ausfallstraße aus dem Westen der Stadt unter ihre Kontrolle gebracht, sagte ein General der Streitkräfte zu Reuters. Die Soldaten seien nur noch rund einen Kilometer vom nordwestlichen Stadtrand entfernt.

Die Straße verbindet Mosul mit der IS-Hochburg Tal Afar und führt dann weiter zur syrischen Grenze. Den Ostteil von Mosul hatten die irakischen Streitkräfte im Jänner mit US-Unterstützung nach rund dreimonatiger Offensive eingenommen.

Es wird angenommen, dass sich noch mehrere Tausend IS-Kämpfer in Mosul aufhalten, darunter viele aus Ländern des Westens. Sie wehren sich mit Heckenschützen, Selbstmordanschlägen, Sprengfallen und Granatfeuer gegen die aus rund 100.000 Kämpfern bestehende regierungstreue Truppe. Den Anti-IS-Verbänden gehören neben irakischen Soldaten und Spezialkräften auch Kämpfer kurdischer und schiitischer Milizen an.

(Apa/Ag.)

Aufgerufen am 24.11.2017 um 06:07 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/irakische-armee-will-is-in-west-mosul-eingeschlossen-haben-29566

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