Weltpolitik

Irans Aufschwung kommt beim Volk nicht an

Korruption und Kriege im Ausland kosten das Land Milliarden.

Studenten in Teheran liefern sich Auseinandersetzungen mit der Polizei.  SN/APA/AFP/STR
Studenten in Teheran liefern sich Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Einer der Kritikpunkte der Demonstranten im Iran ist die wirtschaftliche Misere. Das sollte stutzig machen, denn dem Iran geht es in vielen Belangen so gut wie lange nicht mehr. Im Außenministerium blickt man mit Zufriedenheit auf die vergangenen zwei Jahre zurück. Zuerst kam das Atomabkommen Anfang 2016, das Sanktionen aufhob. Dann griff Russland in Syriens Bürgerkrieg ein und sicherte Irans wichtigstem Vasallen, Syriens Präsidenten Baschar al-Assad, das Überleben. Zugleich nahm Teherans Einfluss in der Region zu. Im Libanon und Irak sind Alliierte an der Macht. Im Jemen bedrohen die verbündeten Huthi-Rebellen die Interessen von Irans Erzfeind Saudi-Arabien.

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