Weltpolitik

IS soll 24 Zivilisten im Norden Syriens exekutiert haben

Die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" hat nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mindestens 24 Zivilisten im Norden Syriens exekutiert. Die Jihadisten hätten die Menschen binnen 24 Stunden im Ort Al-Bauir nahe der vom IS kontrollierten Stadt Manbij getötet, teilte die Organisation mit.

Der Angriff auf Al-Bauir sei Teil einer Überraschungsoffensive gegen die von den USA unterstützten kurdischen "Demokratischen Kräfte Syriens" (DFS) gewesen. Dabei sei es dem IS auch gelungen, drei weitere Orte zu erobern, so die Beobachtungsstelle. Die Organisation hat ihren Sitz in London, ihre Angaben sind nicht unabhängig überprüfbar.

Manbij ist für den IS ein wichtiger Stopp auf ihrer Nachschubroute von der Türkei zur IS-Hochburg Raqqa. Seit Wochen versucht eine arabisch-kurdische Koalition, die von den USA unterstützt wird, Manbij zurückzuerobern. Mehrere zehntausend Zivilisten flohen bereits vor den Kämpfen.

Quelle: Apa/Dpa/Ag.

Aufgerufen am 20.11.2018 um 08:41 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/is-soll-24-zivilisten-im-norden-syriens-exekutiert-haben-1210069

Schlagzeilen