Weltpolitik

Ist das Volk noch ganz gescheit?

Volksabstimmungen sind in Mode, weil Bürger unzufriedener und aufmüpfiger geworden sind.

Ist das Volk noch ganz gescheit? SN/fotolia

Hätte man das Volk nicht gefragt, bliebe Großbritannien in der EU und Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos könnte den Friedensnobelpreis als Abschluss seiner zähen Verhandlungen mit den FARC-Rebellen feiern. Der Friedensvertrag war schon bereitgelegen, als ihn das kolumbianische Volk in letzter Sekunde per Abstimmung abgelehnt hat. Zurück zum Start, heißt es für Santos - so kurz vor dem Ziel. Warum fragt man das Volk überhaupt? Wo es doch gewählte Vertreter hat? Hermann Heußner, Professor für Öffentliches Recht an der Hochschule Osnabrück, nennt triftige Gründe dafür.

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