Weltpolitik

Italien verlängert Mundschutzpflicht bis zum 7. Oktober

Die italienische Regierung hat die wesentlichen Coronaschutzmaßnahmen wie Maskenpflicht und Abstandsregeln bis zum 7. Oktober verlängert. Dies geht aus einer Verordnung hervor, die von Premier Giuseppe Conte am Montagabend unterzeichnet wurde. Viele bisherige Vorschriften galten offiziell nur bis Montag.

Italiens Premier Giuseppe Conte SN/AFP
Italiens Premier Giuseppe Conte

Bis zum 7. Oktober gilt in Italien in öffentlichen Gebäuden und Transportmitteln die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Busse dürfen künftig zu bis zu 80 Prozent ihrer Kapazität besetzt sein. Menschen sollen überall einen Abstand von mindestens einem Meter halten. Größere Ansammlungen sind weiter verboten.

Die Beschränkungen für Einreisende aus Kroatien, Griechenland, Spanien und Malta bleiben in Kraft. Sie müssen bei der Einreise einen negativen Coronatest vorweisen. Diskotheken bleiben geschlossen. Auf Plätzen und an anderen Orten, wo sich abends oft viele Italiener im Freien treffen, muss von 18.00 Uhr bis 6.00 Uhr ebenfalls ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Fußballspiele mit Fans bleiben verboten.

Auch in Italien regt sich Unmut gegen die Maßnahmen, allerdings erhielt eine Demonstration am vergangenen Wochenende nur wenig Zulauf. Rund 2000 Menschen protestierten am Samstag in Rom gegen die Coronaschutzmaßnahmen der Mitte-links-Regierung.

Quelle: APA

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