Weltpolitik

Kämpfe in Äthiopien: Kein Frieden im Land des Friedensnobelpreisträgers

Äthiopiens Premier hat den Nobelpreis für Frieden bekommen. Nun führt er Krieg.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International berichtete von einem Massaker im Norden Äthiopiens. SN/picturedesk
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International berichtete von einem Massaker im Norden Äthiopiens.

Der Jubel war groß im Sommer 2019, als das Friedensabkommen zwischen Äthiopien und Eritrea die jahrzehntelange Feindschaft zwischen den beiden Ländern beendete. Der Konflikt hatte Zehntausende Todesopfer gefordert. Strippenzieher des Friedensschlusses war der äthiopische Premierminister Abiy Ahmed. Er erhielt wenige Monate nach dem Abkommen den Friedensnobelpreis für seine Aussöhnungspolitik.

Nun, ein Jahr später, sind die Nachrichten aus dem ostafrikanischen Land beunruhigend. Menschenrechtsorganisationen berichten von Massakern. Mehr als 11.000 Äthiopier flohen diese Woche vor der Gewalt in ihrem Land.

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Aufgerufen am 23.01.2021 um 11:09 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/kaempfe-in-aethiopien-kein-frieden-im-land-des-friedensnobelpreistraegers-95586484