Weltpolitik

Kanarische Inseln werden Migrationsziel

Die gefährliche Route über den Atlantik fordert Opfer. Migranten werden in leer stehenden Hotels einquartiert.

Überlebt: Der 16-jährige Madassa Mohammed aus Mauretanien ist in Gran Canaria angekommen. SN/AFP
Überlebt: Der 16-jährige Madassa Mohammed aus Mauretanien ist in Gran Canaria angekommen.

Zwei Bootstragödien vor der westafrikanischen Atlantikküste lenken den Blick darauf, dass nicht nur übers Mittelmeer Tausende von Flüchtlingen und Migranten versuchen, Europa zu erreichen. Wie die Küstenwachen Senegals und Mauretaniens bestätigten, sind bei den beiden Dramen in den vergangenen Tagen mindestens 200 Menschen ertrunken. Zwei Holzkähne mit Migranten waren von Senegal zu den 1500 Kilometer entfernten Kanarischen Inseln aufgebrochen. Seit Jahresbeginn wurden dort bereits 12.000 "Boat-People" gezählt. Helfer und Behörden sind überfordert.

Laut Angaben von Überlebenden ist in ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 25.11.2020 um 08:53 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/kanarische-inseln-werden-migrationsziel-94930552