Weltpolitik

Kenias Demokratie stürzt in eine Krise

Seit der jüngsten politischen Krise greift die Regierung Kenias hart gegen Oppositionelle und Medien durch.

Kenias Medien spüren in diesen Tagen die harte Hand der Regierung. SN/APA/AFP/YASUYOSHI CHIBA
Kenias Medien spüren in diesen Tagen die harte Hand der Regierung.

NAIROBI (SN, dpa). Fernsehsender werden abgeschaltet, Journalisten eingeschüchtert und Oppositionelle festgenommen: Das Tauziehen zwischen Präsident Uhuru Kenyatta und Oppositionsführer Raila Odinga hat Kenias Demokratie in der vergangenen Woche in eine gefährliche Krise gestürzt.

Eine Woche nach der Selbsternennung Odingas zum "Präsident des Volkes" war am Mittwoch noch immer einer der größten Privatsender des Landes abgeschaltet. Beobachter fragen sich besorgt, ob Kenia in Richtung eines Polizeistaats schlittert.

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