Weltpolitik

Kernkraft und Erdgas: Wie grün dürfen die Grünen noch sein?

Die EU-Kommission will Kernkraft und Erdgas als umweltfreundliche Technologien einstufen. Das stellt die neue deutsche Regierung auf eine erste Belastungsprobe.

Annalena Baerbock und Robert Habeck von den Grünen lehnen das grüne Label für Atomkraft und Erdgas ab, in der Kanzlerpartei genießt Gas einen guten Ruf.  SN/www.picturedesk.com
Annalena Baerbock und Robert Habeck von den Grünen lehnen das grüne Label für Atomkraft und Erdgas ab, in der Kanzlerpartei genießt Gas einen guten Ruf.

Der jüngste Vorschlag der EU-Kommission, Atomkraft und Gas unter bestimmten Voraussetzungen als klimafreundlich einzustufen, beschert der deutschen Ampelregierung aus SPD, Grünen und FDP einen ersten Konflikt. Während die Grünen die Pläne ablehnen und die SPD mit ihrem Kanzler Olaf Scholz den Vorstoß aus Brüssel eher zurückhaltend kommentiert, stellen sich die Freien Demokraten um Parteichef und Finanzminister Christian Lindner der grünen Kritik entgegen.

Hintergrund des drohenden Ampelkonflikts ist der überarbeitete Entwurf der sogenannten Taxonomieverordnung. Dieses Regelwerk der EU definiert, ...

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