Weltpolitik

Kirchenführer im Heiligen Land rufen zu Respekt auf

Kirchenführer im Heiligen Land haben die Autoritäten zum Schutz und Respekt aller Religionen und religiösen Rituale aufgerufen. "Der bestehende religiöse Status der heiligen Stätten und der kirchlichen Institutionen schützt die verletzliche und delikate Situation", hieß es in einer gemeinsamen Weihnachtsbotschaft, die das arabischsprachige Newsportal "Abouna" am Freitagabend veröffentlichte.

Theophilos III. ist einer der Unterzeichner der Weihnachtsbotschaft.  SN/APA (AFP)/THOMAS COEX
Theophilos III. ist einer der Unterzeichner der Weihnachtsbotschaft.

Gleichzeitig riefen die Kirchenführer laut Kathpress die politisch Verantwortlichen auf, den "Weg des Friedens mit Gerechtigkeit und Versöhnung für das Allgemeinwohl aller" zu gehen. Die Angst vieler Menschen in Nahost "vor Krieg, Gewalt, Blutvergießen, Vertreibung, Unterdrückung und, zu allererst, jeder Art von Verfolgung" halte an.

Die heiligen Stätten und Pilgerzentren bezeichneten die Kirchenführer als "Quellen der Kraft und der Hilfe", die zugleich zum gegenseitigen Respekt der verschiedenen Gemeinschaften beitragen. Die Gläubigen im Heiligen Land riefen die Kirchenführer auf, sich stärker in ihren Gemeinden zu engagieren und vermehrt an Gottesdiensten teilzunehmen.

Unterzeichnet wurde die Weihnachtsbotschaft unter anderen vom griechisch-orthodoxen Patriarchen von Jerusalem, Theophilos III., dem Verwalter des Lateinischen Patriarchats, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, sowie Franziskanerkustos Francesco Patton.

Quelle: APA

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