Weltpolitik

Klimakonferenz kämpft sich voran

Der Entwurf für das "Rulebook" zur Umsetzung des Abkommens von Paris soll bald vorliegen.

Greenpeace startete einen Aktion vor dem Brandenburger Tor in Berlin. SN/APA/AFP/dpa/GREGOR FISCHER
Greenpeace startete einen Aktion vor dem Brandenburger Tor in Berlin.

Offene Punkte auf politischer Ebene klären, um möglichst einen Verhandlungstext für das "Rulebook" zum Pariser Klimaabkommen vorzulegen. Das ist am Dienstag Hauptaufgabe der Verantwortlichen bei der UN-Klimakonferenz in Polen. Der Erfolg der COP24 hängt dabei nicht unbedingt von der Pünktlichkeit ab, denn Verzögerungen gab es auch 2015 beim Pariser Gipfel.

"Jetzt beginnt die entscheidende Phase. Derzeit wird das Regelbuch auch auf technischer Ebene erarbeitet, ich hoffe, dass das bis zum Ende des heutigen Tages abgeschlossen sein wird", sagte Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP), die als Ratsvorsitzende auch für die EU verhandelt.

"Wir sehen die Lage eher besorgt, denn allzu viele positive Signale seitens der Teilnehmer haben wir bisher nicht vernommen", kommentierte Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von Global 2000. Die technischen Verhandlungen hätten eigentlich schon am Samstag geschlossen werden sollen.

Laut Mitteilung der polnischen Präsidentschaft wurden am Dienstag für einige "Knackpunkte" jeweils zwei Regierungsvertreter zu deren Klärung eingesetzt. Beispielsweise wurde Deutschland zu einem Vermittler beim Streitthema Finanzen bestimmt.

Klimafinanzierung ist eines der Hauptthemen schlechthin.

Quelle: SN, Apa

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