Weltpolitik

Kolumbien beginnt Friedensverhandlungen mit ELN-Guerilla

In der ecuadorianischen Hauptstadt Quito beginnen am Donnerstag die Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerillagruppe Nationales Befreiungsheer (ELN). Nach dem Friedensschluss mit den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) will die kolumbianische Regierung damit auch den Konflikt mit der zweitgrößten Guerillagruppe des Landes beenden.

Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos wird für seinen Einsatz für eine Beendigung des Konflikts mit der FARC in diesem Jahr mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Die Verhandlungen mit der FARC in Kuba hatten vier Jahre gedauert, im September wurde der Friedensvertrag unterzeichnet. Allerdings lehnte die Bevölkerung das Abkommen in einem Referendum ab, inzwischen haben Verhandlungen für eine Überarbeitung des Vertrags begonnen. Die ELN hatte ebenso wie die FARC 1964 ihren Kampf gegen die kolumbianische Regierung, Großgrundbesitzer und rechte Paramilitärs begonnen.

Quelle: Apa/Ag.

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