Weltpolitik

Kolumbien fordert Geisel-Freilassung vor Friedensverhandlung

Vor Beginn der Friedensverhandlungen mit der Guerillaorganisation ELN - Ejercito de Liberacion Nacional/Streitkräfte der Nationalen Befreiung - hat die kolumbianische Regierung die Freilassung der letzten prominenten Geisel der Rebellengruppe gefordert. Der Politiker Odin Sanchez müsse bis Donnerstag auf freien Fuß gesetzt werden, sagte der Chefunterhändler der Regierung Juan Camilo Restrepo.

Die Friedensgespräche könnten in Ecuadors Hauptstadt Quito sonst nicht beginnen. Die kolumbianische Regierung hatte die Friedensverhandlungen mit ELN stets von der Freilassung aller Geiseln abhängig gemacht. Derzeit ist unklar, wie viele Menschen sich noch in der Gewalt der Guerilla befinden. Sanchez ist aber die letzte prominente Geisel der Rebellen.

Der frühere Abgeordnete hatte sich im März gegen seinen Bruder Patrocinio Sanchez austauschen lassen. Der einstige Gouverneur des Departments Choco war im August 2013 entführt worden und in der Geiselhaft schwer erkrankt.

Quelle: Apa/Dpa

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