Weltpolitik

Kurdische Extremisten bekennen sich zu Anschlag in Van

Kurdische Extremisten haben sich zu dem Anschlag mit einer Autobombe in der türkischen Stadt Van bekannt. Dies sei die Rache für die Entlassung von über zwei Dutzend Bürgermeistern in kurdischen Gemeinden, hieß es in einem im Internet veröffentlichten Bekennerschreiben. Durch die ferngezündete Autobombe wurden am Montag 50 Menschen verletzt. Häuser und Autos gerieten in Brand.

Erst vor wenigen Tagen hatte die Regierung in Ankara in Kurdenprovinzen 28 gewählte Bürgermeister wegen des Vorwurfs der Terrorunterstützung gegen neue Verwalter ausgetauscht. Im Südosten des Landes an der Grenze zu Syrien und dem Irak kam es daraufhin in mehreren Städten zu Protesten.

Seit im vergangenen Jahr ein Waffenstillstand zwischen der PKK und der türkischen Regierung aufgekündigt wurde, kommt es regelmäßig zu Anschlagen in der Region. Ziel sind meistens das Militär oder die Polizei. Die Sicherheitskräfte ihrerseits haben nach den Worten von Präsident Recep Tayyip Erdogan ihr Vorgehen gegen die kurdischen Milizen seit dem gescheiterten Militärputsch vom 15. Juli verschärft.

Quelle: Apa/Ag.

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