Die Angst schreibt mit

SN-Korrespondent Stefan Scholl lebt mit Familie in Moskau.

Autorenbild
Der Kreml reagierte spät, aber doch: Leere Straßen in Moskau. SN/APA/AFP/DIMITAR DILKOFF
Der Kreml reagierte spät, aber doch: Leere Straßen in Moskau.

Hinter Gitter sitzen wir nicht. Journalisten dürfen sich in Moskau weiter frei bewegen. Und meine Frau hat gestern auf dem städtischen Portal problemlos einen elektronischen Passierschein für die Fahrt zur Arbeit bekommen. Trotzdem, es herrscht Quarantäne, grundsätzlich darf man die Wohnung nur verlassen, um Müll hinauszubringen oder einzukaufen… Wir versuchen, uns daranzuhalten. Unsere beiden Töchter, 10 und 5, sitzen seit über zwei Wochen zu Hause, sie lärmen und lachen, spielen, streiten und glotzen zu viel auf Handy- und TV-Bildschirme. Aber ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 29.11.2020 um 12:52 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/leben-im-ausnahmezustand-die-angst-schreibt-mit-86230579